Rotkreuzgemeinschaft/„Bereitschaft“
Die Rotkreuzgemeinschaft (
RKG) besteht aus ehrenamtlich Aktiven des Ortsvereines.
Momentan sind es
ca. 40 Leute.
In unserer Rotkreuzgemeinschaft finden sich die „Untergruppierungen“
Einsatzdienst (früher auch bei uns und im Bereich
anderer
DRK-Landesverbände immer noch
„Bereitschaft“ genannt),
Sozialarbeit und
Blutspende.
Die Gruppe
„Bereitschaft“ (Einsatzdienst) besteht derzeit aus
ca. 15 Personen und ist in folgenden Bereichen tätig:
- Zivilschutz/Katastrophenschutz/Schnelleinsatzgruppe
Im Rahmen der Bewältigung von größeren Schadensereignissen (öffentliche Gefahrenabwehr) sind wir als Teil der 2. DRK-Einsatzeinheit Bielefelds
ein Teil des Katastrophen-/Zivilschutzes (Bevölkerungsschutz)
und stellen zudem die Einsatzgruppe 47 der Schnelleinsatzgruppe (SEG) Bielefeld.
Komplettiert wird „unsere“ Einsatzeinheit durch andere Bielefelder DRK-Gliederungen.
Bielefeld verfügt über 5 Einsatzeinheiten, davon 3 DRK- und je 1 JUH-
und ASB-Einsatzeinheit.
Eine Einsatzeinheit besteht in NRW aus 33 Einsatzkräften und 8 Fahrzeugen
(¹⁄3 der Einsatzeinheiten in NRW hat jedoch keinen Verpflegungstrupp
und somit nur 30 Einsatzkräfte mit 7 Fahrzeugen).
Die SEG Bielefeld besteht aus mehreren Bielefelder Einsatzgruppen der in Bielefeld vertretenen Organisationen
Deutsches Rotes Kreuz (DRK), Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH),
Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) und der ASB DRK JUH Rettungsdienst Bielefeld gGmbH
und hat (leider) eine eigene Struktur, die nicht konform zu dem Schema des Bundeslandes NRW ist.
Teilweise oder komplett alarmiert wird die SEG Bielefeld üblicherweise
bei Schadenslagen mit 9 oder mehr Verletzten, bei Betreuungslagen oder bei anderen Lagen.
Wir sind in der Einsatzeinheit mit unseren Fahrzeugen und Einsatzkräften in der Sanitätsgruppe (zur sanitätsdienstlichen (präklinischen) Versorgung Verletzter),
der Betreuungsgruppe (zur betreuungsdienstlichen Versorgung Unverletzter – zum Beispiel bei einer Evakuierung)
sowie im Führungstrupp (zum Führen der Einsatzeinheit).
Typische Einsätze sind größere Unfälle, bei Eis und Schnee auf der nahen Autobahn festsitzende Autofahrer, Evakuierungen und vieles mehr.
Man denke z. B. auch an die Schneekatastrophe im Winter 1978/79,
der besonders Norddeutschland getroffen habende Schneesturm im Januar 2010
oder der verheerenden Massenpanik bei der Loveparade im Juli 2010 in Duisburg,
bei deren Eintritt in unserer Nähe wir sicher in irgendeiner Form auf den Plan gerufen würden, um zu helfen.
Unser Einsatzgebiet ist nicht auf Sennestadt beschränkt (wo wir natürlich am ehesten alarmiert werden), sondern gilt prinzipiell für das gesamte Bielefelder Stadtgebiet, bei Bedarf auch darüber hinaus.
Wir verfügen über folgende Fahrzeuge:
Unser Fuhrpark (von links) (2006):
VW Bulli (KdoW); Mercedes Vito (Bt-MTW) samt Betreuungsanhänger; Ford Transit (KTW 4; diesen Wagen haben wir nicht mehr!) – auf dem „Gruppenfoto“ fehlt noch der Mercedes Sprinter
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VW Bulli
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Fahrzeugart:
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Kommandowagen (KdoW)
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Baujahr:
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1998
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Eigentümer:
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OV-eigen
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Zuordnung:
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Führungstrupp der Einsatzeinheit
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Zweck:
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dieses Fahrzeug dient der Führung einer Einsatzeinheit im Einsatz bzw.
dem Transport der Einsatzkräfte (maximal 8 bis 9) samt entsprechendem Equipment zum Einsatzort
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Mercedes-Benz Sprinter
Unser Mercedes Sprinter (
KTW) (2010)
Unser Mercedes Sprinter (2010)
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Fahrzeugart:
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Krankentransportwagen (KTW)
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Baujahr:
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2010
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Eigentümer:
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Bund („Vater Staat“)
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Zuordnung:
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Sanitätsgruppe der Einsatzeinheit
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Zweck:
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das Fahrzeug kann Verletzte versorgen bzw. maximal 2 Patienten auf einmal transportieren
(dafür ist es als Besonderheit mit einer 2. Trage ausgerüstet) und hat Rettungsdienst-Niveau
(Dieses Fahrzeug haben wir 2010 bekommen, als Austausch gegen unseren vorigen 17 Jahre alten Bundes-KTW-4 (4-Tragen-Krankentransportwagen).)
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Betreuungsgespann, bestehend aus:
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Mercedes-Benz Vito
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Fahrzeugart:
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Betreuungs-Mannschaftstransportwagen (Zugfahrzeug)
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Baujahr:
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2005
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Eigentümer:
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Land NRW
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Anhänger
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Fahrzeugart:
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Betreuungsanhänger
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Baujahr:
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2005
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Eigentümer:
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Land NRW
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Zuordnung:
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Betreuungsgruppe der Einsatzeinheit
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Zweck:
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das Betreuungsgespann kommt hauptsächlich bei Betreuungseinsätzen zum Einsatz und kann von maximal 8 Einsatzkräften besetzt werden
(Das Gespann haben wir 2005 im Austausch gegen unseren vorherigen Mercedes-Benz 508D (Baujahr 1990), der uns vom Bund als Arzttruppwagen zur Verfügung
gestellt worden war, bekommen.)
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Im plötzlichen Einsatzfall sind die ersten Helfer üblicherweise schon nach knapp 10 Minuten nach der Alarmierung einsatzbereit auf unseren
Fahrzeugen und können ausrücken. Alarmiert werden wir über vom öffentlichen Fernsprechnetz unabhängige Meldeempfänger
– zusätzlich benutzen wir als Redundanz und Ergänzung schon seit dem Frühling 2005 ein gut funktionierendes SMS-Alarmierungssystem (für Mobiltelefone).
Vergleichbar ist das ganze mit Freiwilligen Feuerwehren. Nur schlagen wir keine Feuer aus, sondern haben eben andere Einsatzaufgaben.
Die Anzahl unserer realen Einsätze ist jedoch recht überschaubar
(durchschnittlich ca. 2 p. a.).
- Sanitätswachdienste
Sanitätswachdienst (in Sennestadt) (2007)
Bei zahlreichen Veranstaltungen (öffentlichen als auch privaten, großen als auch kleinen) in Sennestadt und bei Bedarf auch dem übrigen Bielefeld
übernehmen wir auf Wunsch die sanitätsdienstliche Versorgung der Anwesenden.
Das heißt, wir sind „prophylaktisch“ während der Veranstaltung am Ort des Geschehens und können so im Fall der Fälle
unverzüglich und kompetent helfen.
Wir führen die medizinische Erstversorgung durch, falls jemand medizinischer Hilfe bedarf.
Falls erforderlich, kümmern wir uns bei einem eintretenden Notfall auch um die Nachforderung des Rettungsdienstes.
Wir sind allerdings kein Sicherheits- oder Ordnerdienst.
Gleichwohl sind wir natürlich bei der Alarmierung der Feuerwehr oder Polizei behilflich, sollte das notwendig sein.
Manche Veranstaltungen werden von den Behörden mit der Auflage versehen, daß ein Sanitätswachdienst anwesend ist.
Aber auch kleinere Veranstaltungen, Feiern oder Treffen jeglicher Art lassen sich durch einen kleinen Sanitätswachdienst kostengünstig „absichern“.
Dabei sind wir des öfteren auch mit Kameraden anderer Bielefelder Rotkreuzgemeinschaften zusammen, bei großen Diensten
vereinzelt auch mit anderen Hilfsorganisationen.
Regelmäßige Sanitätswachdienste sind für uns beim
Sennestadtfest, Dalbker Schützenfest, Sennestädter Weihnachtsmarkt (zusammen mit der JUH),
Hermannslauf (einem Volkslauf, der von Detmold nach Bielefeld führt), Leineweber-Markt (einem Volksfest in Bielefeld), Fußballspiele des Fußballvereins DSC Arminia Bielefeld im Bielefelder Fußballstadion,
und andere.
Dürfen wir auch für Sie einen Sanitätswachdienst durchführen?
Sprechen Sie uns an!
(Natürlich können uns auch andere Gliederungen um Unterstützung bei ihrem Dienst bitten.)
- Breitenausbildung
Unsere Ausbilder bilden interessierte Bürger in Erste-Hilfe-Maßnahmen aus.
Um für unsere Aufgaben gewappnet zu sein, treffen wir uns regelmäßig zu
sog.
Dienstabenden (die jedoch nicht immer nur abends sind), um unsere Fähigkeiten zu erweitern und zu erproben.
Kolonnenübung (Fahren im geschlossenen Verband – § 27
StVO) mit mehreren Bielefelder Rotkreuzgliederungen (05/2006)
Diese Dienstabende sind in der Regel 14täglich
montags abends
(außer an Feiertagen; zudem machen wir ausbildungsmäßig Sommer- und Winterpause)
und vereinzelt auch am Wochenende – sie beginnen montags üblicherweise um
19.30 Uhr
und enden
ca. 21.45 Uhr.
Manche Ausbildungen erfolgen für alle Bielefelder
DRK-Ortsvereine zentral über den
DRK-Kreisverband Bielefeld.
Natürlich beschränkt sich unsere Ausbildung nicht aufs Präklinische (also medizinische Hilfeleistungen), sondern umfaßt auch Themen wie
z. B. Betreuung Unverletzter, Technik, Funk, Fahren mit Einsatzfahrzeugen und mehr.
„Stell Dir vor, es ist Katastrophe und keiner geht hin …“ Damit das nicht passiert, brauchen wir
Sie.
Wer bei uns ehrenamtlich mitmachen möchte und
mindestens 16 Jahre alt ist, möge sich bitte bei der Rotkreuzleitung der Rotkreuzgemeinschaft melden.
In welchem Umfang man bei uns tätig ist, bestimmt jeder selbst.
Natürlich kann man zum „Reinschnuppern“ an Dienstabenden unverbindlich teilnehmen – vorige Mitteilung wird erbeten!
Auch Rotkreuzler anderer Gliederungen können im Normalfall an unseren regulären Ausbildungen teilnehmen – wir bitten aber um vorige rechtzeitige Anmeldung!
Übrigens: Wehrpflichtige können sich anstelle der Ableistung des Wehrdienstes oder Zivildienstes nach Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer
mit Zustimmung der entsprechenden Behörde für (mindestens) 6 Jahre zur aktiven Mitarbeit im Katastrophen-/Zivilschutz verpflichten.
Und eins noch: Wenn Sie abgelaufenes Verbandmaterial haben, bietet sich das zum Üben an.
Falls Sie nicht selbst üben möchten, nähmen wir es gerne zum Üben (sofern noch originalverpackt).